Raumidee
Raumideen

Vom Traum zum Raum

Wie wird ein Raum zu dem, was er ist – ein ruhiges Schlafzimmer, ein gemütliches Wohnzimmer oder eine moderne Küche? In dieser Rubrik zeige ich Ihnen RAUMIDEEN, die Sie auch in Ihrer Wohnung umsetzen können.

Den Klassiker kennt jeder: 3 ZKB – drei Zimmer, Küche, Bad. Dieses Kürzel findet sich vor allem am Wochenende in der Tageszeitung in den Spalten der Wohnungsgesuche und -angebote. Es steht für den nächsten Schritt: Als Wohnungssuchender möchte man sich etwas vergrößern, mehr Platz haben und flexibel die Familienplanung angehen.

Die Größe der drei Zimmer, der Küche und des Badezimmers ist nicht direkt mit dem Kürzel verbunden. Für gewöhnlich bewegt sich die Quadratmeterzahl in Summe zwischen 70-90 qm. Wahrscheinlich hat fast jeder schon vor dem Einzug Vorstellungen davon, wie man später die Räume einrichten und gestalten möchte. Man könnte auch von der RAUMIDEE sprechen.

Wenn man eine Wohnung bezieht, sind die Spielräume, die man hat, recht bescheiden. Der Raum, der Grundriss, die Anordnung der Fenster und Türen macht einem unverrückbare Vorgaben. Aber auch bei einem scheinbar eingeschränkten Raumangebot gibt es erstaunliche Raumlösungen. Von den klassischen Anordnungen muss man sich allerdings verabschieden und offen sein. Wir werden Ihnen einige überraschende Beispiele zeigen – seien Sie neugierig und offen und lassen sich für die nächste Umbau- und Umstellaktion inspirieren.

Bei der Planung des eigenen Hauses ist die Raumidee, der Raumplan natürlich viel freier als wenn man nur eine Wohnung bezieht. Aber auch hier hat die Bauherrschaft mal stärker ausgeprägt und mal offener formuliert eine Idee davon, welche Zimmer sie dann später beziehen, bewohnen und in welcher räumlichen Struktur und Atmosphäre man wohnen, leben möchte. Der Architekt hilft dabei, die Ideen und Vorstellungen in Räume zu transformieren, die Räume anzuordnen und den Räumen mit verschiedenen Materialien eine Atmosphäre zu geben. Als Baufrau und Bauherr fehlt einem oft das dreidimensionale Vorstellungsvermögen und das Gefühl für Raumproportionen. Ein gut gestalteter Raum definiert sich in seinem Verhältnis zwischen Länge mal Breite und vor allem auch der Höhe. Je genauer man seinem Architekten versucht zu beschreiben, was einem beim Wohnen wichtig ist, welche Räume man wie nutzen möchte und von welchen Materialien man später umgeben sein möchte, desto einfacher kann der Architekt entwerfen. Versuchen Sie sich von den konkreten Vorstellungen und bereits bei Freunden Gesehenem zu lösen, und schenken Sie dem Architekten, der Innenarchitektin ihr volles Vertrauen und lassen sich überraschen.

Wir werden Ihnen in dieser Kategorie von A wie Abstellraum, über G wie Gäste-WC, K wie Küche bis S wie Speisekammer und Z wie Zirbelstube alle Zimmer, die in einem Haus, in einer Wohnung vorkommen, mit unterschiedlichsten Lösungen und praktischen Beispielen vorstellen. Ganz getreu dem Motto unseres Blogs möchten wir Ihnen Türen öffnen.

Der Autor Andreas K. Vetter hat bei seinem (im Callwey-Verlag erschienen) Buch viele spannende und teils extreme Beispiele aus aller Welt zusammengetragen und kurz vorgestellt. Wenn Sie schon einen ersten Blick in das Buch werfen möchten, schauen Sie doch einfach hier in das Buch.

Wir freuen uns darauf, Ihnen Ideen und Lösungen vorzustellen, die Sie womöglich noch nicht kannten, die Sie auf ganz neue Ideen bringen und die Sie vielleicht schon demnächst 1:1 umsetzen. Wenn Sie Lust haben, senden Sie uns doch Ihre realisierte RAUMIDEE: forum(vivian.herbrich@burda.com)haus.de!

 

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